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Friedensfreunde bei gemeinsamer Mahnwache mit Friedensaktivisten in Enschede

Ausgerechnet am Tag der Befreiung von der Nazibesatzung vor 73 Jahren lud die Friedensinitiative Enschede voor vrede die Dülmener Friedensfreunde zu einer gemeinsamen Mahnwache ein.


Foto: Jan Schake, Enschede
Foto: Jan Schake, Enschede

Ausgerechnet am Tag der Befreiung von der Nazibesatzung vor 73 Jahren lud die Friedensinitiative Enschede voor vrede die Dülmener Friedensfreunde zu einer gemeinsamen Mahnwache ein.

Von Michael Stiels-Glenn

15 Mitglieder und Freunde machten sich mit dem Zug auf den Weg und demonstrierten gemeinsam mit Niederländern für ein Ende von Krieg und Gewalt. Die Aktion fand in Enschede öffentliche Beachtung. Im Anschluss an die einstündige Aktion besprachen die Friedensaktivisten gemeinsame Aktionen: So wollen Dülmener und Enscheder gemeinsam über ihre Bürgermeister eine Initiative auf den Weg bringen, mit der an die Regierungen der Niederlande und von Deutschland appelliert wird, den UN-Vertrag über ein vollständiges Verbot von Atomwaffen zu unterzeichnen, weil sämtliche Massenvernichtungswaffen nicht zwischen Zivilisten und Kombattanten unterscheiden und die Bürgermeister beim Einsatz von atomaren, biologischen und chemischen Waffen, aber auch von Landminen und Streubomben nicht in der Lage sind, ihre Bürger zu schützen. Zum Abschluss des Tages wurden weitere Besuche und gemeinsame Aktionen vereinbart.

Gemeinsame Mahnwache von 12 bis 13 Uhr

Anschließend Informationsaustausch mit Friedensaktivisten aus Enschede

video

Michael Stiels-Glenn - Teil 1

Michael Stiels-Glenn - Teil 2

Jan Schaake, Enschede, Initiative Enschede voor Vrede