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Infostand der Friedensfreunde - Keine Daten für die Bundeswehr!

Wir wollten mit diesem Infostand junge Leute interviewen, ob die wissen, dass die Stadt ihre Daten weitergibt, ob sie wissen, wer die kriegt, ob sie wissen, wo sie sich informieren können, ob sie schon einmal etwas vom Amtsblatt des Kreis Coesfeld gehört haben oder das schon einmal in den Händen gehabt haben oder die Aushänge am Rathaus beachten, und woher sie überhaupt ihre Informationen zu politischen Fragen in Dülmen beziehen.


Infostand der Friedensfreunde in Dülmen am 16. Juni 2018

Keine Daten für die Bundeswehr!

Die Daten von Jugendlichen werden an die Bundeswehr weitergegeben. Du kannst Dich dagegen wehren!

Wir wollten mit diesem Infostand junge Leute interviewen, ob die wissen, dass die Stadt ihre Daten weitergibt, ob sie wissen, wer die kriegt, ob sie wissen, wo sie sich informieren können, ob sie schon einmal etwas vom Amtsblatt des Kreis Coesfeld gehört haben oder das schon einmal in den Händen gehabt haben oder die Aushänge am Rathaus beachten, und woher sie überhaupt ihre Informationen zu politischen Fragen in Dülmen beziehen.


Zum Thema

Städte und Gemeinden geben die Namen und Adressen von jungen Menschen, die demnächst volljährig werden, an die Bundeswehr. Diese schickt denen dann Werbematerial für den Dienst in der Bundeswehr. Die gesetzliche Grundlage dafür ist § 58c des Soldatengesetz. Übermittelt werden jeweils bis zum 31. März die Daten zu Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im nächsten Jahr volljährig werden. Da es keine Wehrpflicht mehr gibt ist das eigentlich "völlig überflüssig". Trotzdem wurde die Regelung aus dem Wehrpflichtgesetz unverändert so übernommen.

 

Im so genannten Spannungs- und Verteidigungsfall sind dann alle Männer gemäß Wehrpflichtgesetz ab dem 18. Geburtstag "wehrpflichtig". Neu ist nun, dass auch die Daten weiblicher Jugendlicher erfasst und der Bundeswehr übermittelt werden, um zu versuchen, sie für den Kriegsdienst anzuwerben.

Quelle: DFG-VK