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Friedensaktionen am Ostermontag in Dülmen


So sahen es die lokalen Medien!

Radio Kiepenkerl

Sie schmückten den Zaun um das Depot mit Friedenssymbolen und weihten dort symbolisch schon einmal eine Gedenkstätte ein. Die Initiativen möchten das Gelände künftig als öffentliche Gedenkstätte für jeden begehbar machen. Die Stadt Dülmen will das Munitionslager dagegen als Ausgleichsfläche für Wohngebiete nutzen. Derzeit spricht die Stadt mit dem Landschaftsverband Westfalen Lippe über einen Kompromiss.

Quelle:  Radio Kiepenkerl

Ich in Coesfeld - das Webportal

Kundgebung vor dem Dülmener Rathaus. (Foto hlm)
Kundgebung vor dem Dülmener Rathaus. (Foto hlm)

70 Friedensaktivisten in Dülmen

Ein Kommentar von Hartmut Levermann

Kreis Coesfeld/Dülmen, 22.04.19.

Die Melodie des Liedes gegen den Wahnsinn des Krieges vom deutschen Liedermacher Hannes Wader kreist jenen noch im Kopf, die in den 80er und 90er Jahren gegen die atomare Aufrüstung auf die Straße gegangen sind. Eine halbe Millionen Menschen bewegten sich in Bonn auf den Hofgarten

 

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Westfälische Nachrichten - Kreis Coesfeld/Havixbeck

70 Teilnehmer zählten Veranstalter und Polizei am Ostermontag in Dülmen beim Auftakt des Ostermarsches Kreis Coesfeld, darunter auch Bürger aus Havixbeck und Nottuln. Unter dem Motto „Frieden schaffen statt Krieg vorbereiten!“ hatten Friedensgruppen aus dem Kreis Coesfeld zu der Demonstration aufgerufen. Redner forderten in ihrem Beiträgen: „Keine neuen Atomwaffen! Keine weitere Steigerung der Rüstungsausgaben! Keine Waffenexporte!“

weiterlesen...Westfälische Nachrichten

Dülmener Zeitung

Dülmener Zeitung, 24.04.2019

Eine Pressemitteilung der Friedensfreunde – und was die DZ daraus gemacht hat:

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Eine Pressemitteilung der Friedensfreund
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Kommentare: 3
  • #1

    Michael Stiels-Glenn (Donnerstag, 25 April 2019 15:44)

    Manchmal weiß ich nicht, ob ich es nicht einfach aufgebe: Die Presseerklärung der Friedensfreunde nannte als Teilnehmerzahl 70. Der Text unserer Erklärung wurde übernommen - und kleine Füllworte wie "wenige", "nur noch", "nur" eingefügt. Wer was von Journalismus versteht, der weiß, dass Meldung und Kommentare sauber voneinander getrennt sein sollten. Und entweder ist die Redaktion selbst mit Mitarbeitern vor Ort und berichtet selbst. Oder sie ist es nicht und übernimmt die Mitteilung der Veranstalter. Diesen Konflikt mit dem Lokalredakteur hatten wir bereits ein Jahr vorher: Dort rechnete er 50 Teilnehmer auf 30 herunter, obwohl auch die Polizei von 50 sprach. Darauf angemailt SCHRIEB er zurück (also alles belegbar, kein Hörfehler): Vielleicht wollte die Polizei mit der Teilnehmerangabe: 50 ihnen einen Gefallen tun.
    Ich glaube, es bleibt richtig, weiterhin aufmerksam zu dokumentieren und sich ggf. erneut zu beschweren - wobei der Umgang des Verlegers mit der Beschwerde auch sehr problematisch ist.

    Deine Zusammenstellung, lieber Gerd, ist aber gut! So kann sich jeder ein Bild machen.
    Danke dafür

  • #2

    Markus Michalak (Mittwoch, 01 Mai 2019 11:31)

    Die Dülmener Zeitung war vor Ort (damals wie diesmal), auch wenn sie nicht von Stiels-Glenn bemerkt wurde, und hat etwa 40 Teilnehmer gezählt. In Visbeck waren es deutlich weniger als 40. Auf dem vom Veranstalter gemachten Gruppenfoto am Löwen sind ebenfalls keine 50 Menschen zu sehen. Selbst wenn man alle zufälligen Passanten und die Polizeibeamten mitzählt, waren einfach keine 70 Teilnehmer da. Wir verstehen unter Journalismus, uns ein eigenes Bild zu machen, und über das zu berichten, was wir selbst sehen. So kann sich jeder ein Bild machen.

  • #3

    Michael Stiels-Glenn (Donnerstag, 02 Mai 2019 11:12)

    Die Polizei hat gezählt und bei uns haben zwei Leute unabhängig voneinander 70 Teilnehmer gezählt. Was lernen wir daraus? Polizisten und Veranstalter können nicht zählen, wohl aber der Lokalredaktör, der auf dem Versammlungsplatz nicht gesichtet wurde, wohl aber einige hundert Meter auf der anderen Straßenseite neben dem Demonstrationszug her radelnd, um dann abzubiegen.

    Was der Bericht der DZ geschafft hat, ist: Viele der Teilnehmer der Aktion zu empören. Einige erklärten am uns Telefon, sie wollten Leserbriefe schreiben. Angesichts der Erfahrung mit Leserbriefen bei dem Hausverbot für den DGB habe ich gebeten, uns die Leserbriefe zur Verfügung zu stellen, weil eine Veröffentlichung nicht zu erwarten ist. Wir überlegen, ob wir hier eine eigene Rubrik mit Pressemitteilungen und Leserbriefen veröffentlichen, die die DZ nicht bringt.

    Wir haben uns außerdem die Mühe gemacht, den DZ-Artikel vom 24. April abzutippen und Wort für Wort mit unserer Pressemitteilung zu vergleichen, um die Leistung von Journalismus zu prüfen. Diesen Vergleich werden wir auch öffentlich einstellen, damit Interessierte sich selbst überzeugen können, was die Redaktion (neben wenigen Kürzungen) an eigenständigem in unsere Presseerklärung "hineingearbeitet" hat: Neben mehreren "nu" und "wenige" und "noch" sind zwei Sätze zur Haltung der Stadtverwaltung eigenständiger Beitrag - aber diese Veränderung lässt den Leser stutzen. Denn auch hier sind zwei kleine Füllworte als Kommentar zu verstehen: "Dafür hatte (die Stadt) es ursprünglich ja auch gekauft."

    Also: wir bleiben dran - am Friedensthema und an Ideen über Journalismus.

    Noch ein Hinweis: Herr Michalak, Sie schreiben immer wieder Ihre Kommentare auf unsere Internetseiten. Ob wir es "in die DZ schaffen", entscheiden Sie - wir können nicht einfach hineinschreiben. Wir löschen oder sperren Ihre Kommentare aber nicht, weil wir eine Vorstellungen haben, wie Diskurse gehen. Wenn Sie also in der DZ ein wenig mehr Mut dazu hätten und mal ein großen Kinderbild mit Eis weglassen ...